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DAS ARGUMENT FÜR KÖRPERKAMERAS: GUT FÜR ÄRZTE UND IHRE PATIENTEN

Emergency Physician's Monthly veröffentlicht vier Artikel über Bodycams für Notaufnahmepersonal. Dies ist der erste der Reihe. Weitere mit anderen Perspektiven werden hier im Laufe dieser Woche erscheinen.
Jun 21st,2024 1114 Ansichten


Emergency Physician's Monthly veröffentlicht vier Artikel über Bodycams für Notaufnahmepersonal. Dies ist der erste der Reihe. Weitere mit anderen Perspektiven werden hier im Laufe dieser Woche erscheinen.

Kittel – check. Stethoskop – check. Körperkamera – check.

Ich würde mir wünschen, dass mehr Ärzte und Krankenschwestern diese Liste abhaken, bevor sie ihre Schicht antreten. Das New York Police Department hat kürzlich ein beschleunigtes Programm angekündigt, um seine Beamten mit Körperkameras auszustatten, und der Präsident unterstützt Initiativen, um die Zahl der Polizisten zu erhöhen, die diese Kameras tragen.

Diese Geräte sollten auch von Gesundheitspersonal getragen werden. Betrachten Sie sie nicht als Webcams, sondern als Med-Cams. Obwohl die Einführung dieser neuen Geräte relativ neu ist, scheinen diese winzigen Kameras bereits das Verhalten sowohl der Öffentlichkeit als auch der Polizei zu beeinflussen. In einer aktuellen Studie wurden in Rialto, Kalifornien, nach dem Zufallsprinzip Polizisten ausgewählt, die die Kamera während der Streife tragen sollten, während andere dies nicht taten. Nach einem Jahr stellte sich heraus, dass die Polizisten, die Körperkameras trugen, nur halb so häufig Gewalt anwendeten wie diejenigen ohne Körperkameras. Und als die Kameras eingeführt wurden, sank die Zahl der Beschwerden gegen Polizisten von 24 pro Jahr auf nur drei.

Dies war kein Einzelfall. Ein vom Justizministerium finanzierter Bericht kam zu dem Schluss, dass „Kameras eine zivilisierende Wirkung haben können“. Da sich Menschen im Allgemeinen besser benehmen, wenn man ihnen sagt, dass sie gefilmt werden, ist die Notwendigkeit, Gewalt anzuwenden, ob tödlich oder anderweitig, geringer.

Während die meisten Arzt-Patienten-Interaktionen zur Zufriedenheit beider Parteien enden, ist dies bei vielen nicht der Fall. In bestimmten „risikoreichen“ medizinischen Fachgebieten wie der Neurochirurgie und der Geburtshilfe wird fast jeder praktizierende Arzt mindestens einmal verklagt.

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