Auf einer Konferenz hieß es, Pflegekräfte sollten mit Körperkameras ausgestattet werden, um Angriffe gewalttätiger Patienten zu verhindern.
Angesichts der zunehmenden Gewalt in der Notaufnahme und auf Krankenhausstationen müsse das Personal besser geschützt werden, erklärten Krankenschwestern am Montag vor dem Kongress des Royal College of Nursing.
Sie berichteten, dass sie von Patienten angegriffen und sogar als Geiseln genommen worden seien, die daraufhin gewalttätig wurden. Einige Krankenschwestern verurteilten den Vorschlag jedoch mit der Begründung, dass Kameras das Vertrauen der Patienten untergraben und ihre Privatsphäre verletzen würden.
Krankenschwester Sarah Seeley aus Ipswich schlug die Einführung von Kameras vor und sagte: „[Krankenschwestern] werden erwürgt, erstochen, mit dem Kopf gestoßen, geschlagen, getreten, bespuckt, geohrfeigt, gebissen und ihnen werden sogar die Augen ausgestochen.“
Sie sagte, eine Reihe von NHS-Trusts, darunter auch ihr eigener, hätten kürzlich Bodycams für Sicherheitspersonal eingeführt. Versuche hätten eine Reduzierung der Gewaltausbrüche und Fesselungen von Patienten um bis zu 100 Prozent ergeben.